zurück | 20.02.2018 | Uli Schmid

Kreativ im Schlafzimmer: Ein hängendes Allgäuer Luftbett

Kreativ im Schlafzimmer: Ein hängendes Allgäuer Luftbett

Hier die Kundenzuschrift in voller Länge:

Im Frühjahr diesen Jahres bezogen meine Frau und ich unser neu erworbenes Haus. Das Schlafzimmer bot nach der Renovierung die Möglichkeit, mir altem Hängemattenfreund, meinen Traum von einem hängenden Bett zu ermöglichen. Meine Frau und ich schliefen zu dem Zeitpunkt seit 5 Jahren zusammen im Wasserbett und wollten dies eigentlich beibehalten. Die statischen Probleme, ein Bett mit ca. einer Tonne Leergewicht an die Decke zu hängen sind natürlich groß. Meine Frau war dementsprechend von der Idee nicht sehr angetan und nicht mal der Verweis auf das Nichtspüren der hier so oft vorkommenden Erdbeben konnten sie umstimmen. Und ich gebe zu, dass ich im Nachhinein sehr froh darüber bin es nicht versucht zu haben. Zu diesem Zeitpunkt brachte mich ein Bekannter mit dem Prinzip des Luftbettes in Kontakt. Kurzerhand vereinbarte ich einen Beratungstermin bei „Allgäuer Lufbetten“. Dort ließen sich meine Frau und ich von dem fantastischen Schlafgefühl der Matratzen überzeugen und bestellten bereits wenige Tage später die Unseren. Mit diesen nun deutlich leichteren Matratzen stand meinem Vorhaben also nichts mehr im Wege. Nicht einmal mehr meine Frau. Zuallererst galt es zu klären wie die Aufhängung erfolgen sollte. An 4, 2 oder gar drehbar nur an einem Punkt? Ich entschied mich für die „konservativste“ Lösung mit 4 Aufhängepunkten. Ich kaufte die benötigten Metallteile und Lasuren, bestellte ein 4cm dickes Seil und die Konstruktionshölzer und vergrub mich nach Lieferung für einen halben Tag in meiner Werkstatt. Ich wählte lasiertes Konstruktionsvollholz 8x16 für den Rahmen, schraubte 6x6er Rahmen als Unterkonstruktion darunter und nutzte als Matratzenunterlage 14er Dreischichtplatten deren Scheibeneffekt die rechteckige Form des Bettes garantieren. Ein Lattenrost ist bei den Allgäuer Luftbetten ja glücklicherweise nicht nötig. Im April diesen Jahres war dann der spannende Moment gekommen. Ich montierte mein Bett an die Deckenbalken des Schlafzimmers, installierte die Matratzen und brachte schwebend den Strom, Kompressoren, Steckdosen für Nachtlicht und Handy und –natürlich- ein LED Unterbodenlicht an. Die erste Nacht im neuen Bett war, zugegebenermaßen ….gewöhnungsbedürftig. Fast schon an Seekrankheit leidend fiel uns beiden das Einschlafen schwer und meine Frau war schon nach wenigen Minuten sicher, dass dieses Bett schnellstens wieder auf Füße gestellt werden müsse. In den nächsten Tagen und vor allem Nächten wurde, nach Ausräumen verschiedener Probleme (lautes Quietschen und Knarren, unterschiedliche Dehnung des Seils und damit Schieflage), das schlafen allerdings immer besser und in Zwischenzeit wollen wir dieses Bett nicht mehr missen. Das sanfte Schwanken, das einen des Abends in den Schlaf wiegt und die individuelle Optik sind einmalig und das absolute Highlight bei jeder Hausführung. Und welche Möglichkeiten dieses Bett noch weiter bietet überlasse ich gerne Ihrer Vorstellungskraft. A propos: Vor 3 Wochen kam unser Sohn zur Welt. Kurzerhand wurde sein Beistell- zu einem Beihängebett umkonstruiert und an unserem montiert.Nun geniest auch er das sanfte Wiegen und schläft darin mindestens so gut wie in einem stehenden. Die Kombination Hänge- und Luftbett hat uns insoweit absolut überzeugt und wir hoffen, den ein oder anderen Nachahmer zu finden.